Zypern


Der Hafen von Girne auf der Nordseite von Zypern

Es war mal wieder eine religiöse Feierwoche (muslimisches Opferfest), sprich keine Uni und somit Zeit zum Reisen. Nachdem wir keine Bustickets mehr innerhalb der Türkei bekommen haben (wirklich gar keine, außer nach Ankara), haben wir es mit Flügen versucht und sind kurzerhand nach Zypern geflogen. Bei ca. 20-25 Grad und Sonnenschein so ziemlich jeden Tag kann es einem nur gut gehen. Die Strände waren auch leer und neben einem Kulturprogramm in den ersten Tagen haben wir dann doch die meiste Zeit an Stränden verbracht. Das Mittelmeer war auch wirklich noch warm genug zum schwimmen.
Dafür geht mir Weihnachten ja dieses Jahr flöten.


das öffentliche Verkehrssystem ist auf beiden Seiten, Nord wie Süd, extrem unterentwickelt, womit uns nur das trampen weiterbrachte


die Ruinen von Salamis (wieder Nordseite) bei Famagusta stammen aus dem 11. Jahrhundert v. Chr. und zählen zu den am besten erhaltenen Ruinen auf der Insel


Uli und Bruno am Strand bei Salamis


Famagusta liegt in unmittelbarer Nähe zur grünen Linie, der UN Buffer Zone zwischen türkischem Nordteil und griechischstämmigem Südteil. Varoshna ist seit 1974 ein verlassener Stadtteil. Ursprünglich ein blühender Touristenort der Stadt verrotten die 60er Jahre Plattenbau-Strandhotels heute. Die Zone wird seit der Trennung der Insel vom Militär kontrolliert und ist nur für wenige zugänglich.


Die Lala Mustafa Paşa Moschee. Einst die St. Nikolaus Kathedrale nach Vorbild der Kathedrale von Reims (Frankreich) wurde sie unter den Osmanen erheblich beschädigt, später dann einfach mit einem Minarett ausgestattet und als Moschee umfunktioniert.


Nikosia/Lefkosia ist in Europa die einzige noch geteilte Stadt. Während der Südteil als Hauptstadt der Republik Zypern extrem modern ist, ist der türkische Nordteil fast noch traditionell. Als Provokation haben die türkischen Zyprioten auf den Hügeln nördlich der Stadt eine riesige, beleuchtete Flagge errichtet, die man von überall in der Stadt sieht.


Blick in die Buffer Zone der UN in Lefkosia, auch wenn sich der Konflikt etwas gelegt hat, man ohne Weiteres zwischen den Seiten hin und her wechseln kann, bleibt die UN weiterhin präsent


vier alle: Deniz, Bruno, Uli, ich (von links)


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