Archiv für September 2008

Feuer

Und so sieht es heute aus.

Abrissbirnen und Bauschutz

Direkt gegenüber von mir wird gerade ein Haus abgerissen, aber da ist nichts mit Abrissbirnen oder Baggern. Und naja auch der Bauschutz ist fragwürdig, immerhin eine Staubmaske trägt einer von ihnen.
Ein 4-stöckiges Haus ohne Absicherung und nur mit Hammern einzureißen ist wirklich kein beneidenswerter Job. Vielleicht schaffen sie es ja, bis ich wieder weg bin.

Gevende – nochmal

Auch wenn ich Gevende schon erwähnt habe, das Konzert gestern Abend war richtig gut. Das Babylon ist wahrscheinlich das bekannteste Konzertlokal Istanbuls. Wieder einmal durch „Crossing the Bridge“ wurde es ziemlich „gehypt“. Leider haben dadurch die Preise etwas gelitten, die Tickets sind noch im Rahmen, aber die Bar sollte man meiden. Die Qualität der Musik stimmt aber allemal.

Nayu vom bisher einzigen Album „Ev“

es musste kommen..

Wahrscheinlich der beste Kebab von Istanbul, ein Adana Kebab in einer Seitengasse der Istiklal.

Foto geklaut von Pierre-Marie

Gypsymusik

Hier ein kurzes Video von einer Hausparty am Freitag. Das Haus ist eine ehemalige Textilfabrik, die der Besitzer gerade zu einem Studentenhaus umbaut. Insgesamt wohnen ungefähr 20-25 Leute in dem Haus, die teilweise noch tatkräftig beim Aufbau ihrer Zimmer mithelfen.
Ich bin mir nicht sicher, ob die Musiker Bewohner des Hauses sind oder nicht, aber das hat auch wirklich keine Rolle gespielt. Der Gittarist ist ein Kalifornier und Langzeittraveler, der davon scheinbar nicht mehr loskommt.

in wirren Sphären

Emanuele, eine italienischer Erasmusstudent hat mir den Tipp gegeben am Samstag ins Garajistanbul zu der Veranstaltung „CitySense“ zu gehen. Martin, mein schwedischer Mitbewohner, und Pierre-Marie, ein Student aus Frankreich, sind dann mitgekommen. Im Vorraum hat eine Essenskünstlerin zusammen mit einer Duftkünstlerin, Maki Ueda aus Holland, ausgestellt. Martin hat sich von ihr eine Probe eines Kebab-Parfüms geben lassen. Wir haben schon überlegt, ob das in der Türkei als Ersatz für Pfefferspray gehandelt wird.
Im großen Raum wurde als Erstes eine Auswahl an Kurzfilmen gezeigt, von denen wir leider viele verpasst haben. Danach kam eine Lasershow von Edwin van der Heide, einem Performancekünstler aus Rotterdam. Verstärkt wurden die Lichter durch eine Nebelmaschine, was zusammen extrem gewirkt hat. Das Video gibt gibt einen kleinen Eindruck davon.

*Vorsicht, die Musik ist sehr laut und gewöhnungsbedürftig*

Weiter ging es mit „LiveImproveS“ einer Videoperformance von Koran Tahiroğlu. Die Musik ist noch um Einiges schräger, was daran liegt, dass sie live erzeugt, also auch improvisiert, wurde, wie der Titel im Grunde auch schon verrät.
Koran Tahiroğlu ist Dozent an der Bilgi University und wird einen Kurs über Physical Interaction Design halten.

Zu Guter Letzt noch eine weitere Videoperformance mit dem Titel „Not at Home“. Die Musik stammt hier einerseites von einem DJ, wurde aber unterstützt von zwei weiteren Musikern. Auch hier wieder sehr eigenwillige Klänge, die zusammen mit dem Video aber sehr gut funktioniert haben.

mehr zur Veranstaltung und Ort gibts hier

Beyoglu

Die Istiklal ist sowas wie die Fußgängerzone von Istanbul. Sie verbindet den Taksimplatz und Galata bzw. den Galataturm. Da ich mitlerweile so oft hoch und runtergelaufen bin, habe ich heute versucht in den Nebengassen von Galata nach Taksim zu kommen. Die Nebengassen sind sehr stark verzweigt, weswegen es sich eigentlich schon lohnt aus Zeitgründen die Istiklal zu wählen. Trotzdem ist es viel interessanter und man entdeckt so Einiges. Diese Plakate hingen in einer Gasse an der Wand eines sehr unscheinbaren Hauses. Leider konnte ich nicht herausfinden, was genau der Zweck war. Ein kleines Stück weiter ist die italienische Botschaft und ein Stück vorher die Niedeländische.
Auf dem oberen Foto finde ich das Werbeplakat für die Fotofirma toll. Südtirol verfolgt mich irgendwie.

Minibus

Minibusse sind mit Abstand das lustigste Verkehrsmittel Istanbuls. Da die Busse recht klein und wendig sind, versuchen die meisten Fahrer alles aus ihrem Fahrzeug zu holen. Meine erste Fahrt war durchaus gewöhnungsbedürftig.
Auf der asiatischen Seite zwischen Üskpdar und Kadiköy gibt es eine Art Sammelplatz für die kleinen, blauen Busse wo ich heute zufällig mit der Fähre angekommen bin.

Kein wichtiges Foto, aber das Verkehrsmittel ist es allemal.

Super Multifaros

Apropos Lego, da habe ich doch gerade diese Musik im Ohr:

Super Multifaros – „Captain Kirk“

Ich finde Lego hat rein optisch durchaus etwas gemeinsam hat mit den Pixelgrafiken von Super Mario und co.

Flutwellen und Lego

Als wir mal wieder abends unterwegs waren, wurden wir leider von extremen Regenfällen, fast schon Flutwellen, überrascht. Wir haben uns dann zu einer Freundin in die Wohnung gerettet, von wo wir eigentlich ja noch weiter wollten. Ihre Mitbewohnerin hatte sich aber vor Kurzem eine Kiste Lego gekauft. Um 3 wollten wir dann auch nicht mehr los und haben aufgegeben.

Die beiden Mädels sind Magalie, eine Designstudentin aus Rennes, und Emma, International Relationsstudentin aus Rotterdam.

Campus

Santralistanbul war eines der ersten E-Werke der Stadt, gebaut wurde es unter Anderem mit Hilfe der AEG. Das E-Werk ist heute hauptsächlich ein Museum, das Gelände drum herum gehört jedoch der Bilgi University und ist der modernste Campus der Uni (es gibt insgesamt 3).

Auch wenn das Foto surreal wirkt, das Licht war vorhin so, heute war mal der erste Tag an dem das Wetter etwas nachgelassen hat.

Selim Sesler

spätestens seit dem Erfolg von „Crossing the Bridge“ ist „Selim Sesler“ auch in Deutschland ein wenig bekannt. Hier tritt er regelmäßig in unterschiedlichen Lokalen auf, wie jeden Dienstag im Araf.

Man beachte den Geiger, der sein Gesicht während des Konzertes nicht verändet hat.

Die Musik ist eine Mischung aus klassischem, türkischen Folk und Gypsiemusik, was man einfach live hören muss, damit die Wirkung passt.

why – not

Fatih – türkischer Designstudent an der TU Istanbul – kennengelernt habe ich ihn bei der Wohnungssuche

Detektivbyrån

Om Du Möter Varg

Eine meiner liebsten Neuentdeckungen der letzten Zeit. Die schwedische Band Detektivbyrån mit einem Titel aus dem neuesten Album „Wermland“.
Leider treten sie nicht in der nächsten Zeit hier in Istanbul auf und ich habe sie auf der Fusion verpasst.

Trotzdem ist es sehr schöne Musik.

mehr davon auf myspace

Klick auf das Foto…

…und es wird groß. Oder auch nicht. Wer weiß?

Samstagnachmittag



unterhalb des Topaki Palast

goldenes Horn



die Spitze des goldenen Horns

…³…

Ansicht nach rechts

Gevende

Die türkische Band Gevende tritt in der nächsten Zeit im kultigen Babylon auf, ich hoffe, dass ich es schaffe hinzugehen. Wenn nicht, habe ich gehört, dass sie kurz danach im Peyote sein sollen, auch einer DER Bars/Clubs/Musikläden Istanbuls.

mehr davon auf myspace

…²…

am hintersten Zipfel des Goldenen Horn, der hier nur noch ein Rinnsal ist

Regionalverkehr

nahe Bahnhof Sultanahmet

der Henker kommt nach Sonnenuntergang…

Gans

nahe der Fähranleger in Eminönü